Zuzahlung

Wie sich die sogenannte Rezeptgebühr berechnet.
Die Zuzahlung, aufgrund einer Heilmittelverordnung, ist im Sozialgesetzbuch V geregelt (§ 32 Abs. 2 i. V. m. § 61 Satz 3 SGB V).

Diese Rezeptgebühr errechnet sich aus 10% des Rezeptwertes + 10 € (pro Verordnung) und ist bei Antritt fällig.
Die Höhe des Betrages ist abhängig von der jeweiligen Verordnung und wird an die Krankenkasse abgeführt.
Eine Quittung wird Ihnen selbstverständlich ausgestellt.



Von der Zuzahlung befreit sind:

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren
Verordnungen der Berufsgenossenschaft (BG)
Verordnungen von der Bundeswehr



Es gilt eine Höchstgrenze für Zuzahlungen:

Summieren Sie alle Zuzahlungen, die Sie innerhalb eines Jahres leisten mussten (Physiotherapie, Krankenhausaufenthalte, Einlagen, Brillen etc.)
Sind 2% Ihres Jahresbruttoeinkommens durch Zuzahlungen erreicht, können Sie bei Ihrer Krankenkasse eine Befreiung beantragen.
Daher lohnt es sich, alle Quittungen gut aufzuheben!

Übrigens: Für chronisch Kranke beträgt der Höchstsatz nur 1% des Jahresbruttoeinkommens.

Detailierte Informationen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.